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Ein Beitrag von Sonja Tarbuk
 

In vielen Betrieben ist der Arbeitsalltag geprägt von Routine, Termindruck und körperlicher Belastung. Ob lange Bürozeiten am Bildschirm, stehende Tätigkeiten in Produktion und Handwerk oder körperlich anspruchsvolle Arbeiten auf Baustellen – all das fordert die Mitarbeitenden sowohl körperlich als auch psychisch. Wer diese Belastungen ignoriert, riskiert Fehlzeiten, sinkende Motivation und langfristige gesundheitliche Probleme.

Genau hier setzt das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) an. Es ist kein starres Konzept, sondern ein gezieltes Vorgehen, um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeitenden nachhaltig zu unterstützen. BGM umfasst mehrere Bausteine:

  • Arbeitnehmer:innenschutz: Dazu gehören bspw. ergonomische Arbeitsplätze, persönliche Schutzausrüstung (PSA) oder Maßnahmen zur Unfallvermeidung.
  • Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF): Angebote wie Bewegungsprogramme, Rückenschulungen, Stressmanagement oder gesunde Ernährung steigern die Lebensqualität der Mitarbeitenden.
  • Betriebliches Eingliederungsmanagement: Mitarbeitende, die länger krankheitsbedingt ausgefallen sind, werden beim Wiedereinstieg unterstützt, etwa durch angepasste Arbeitszeiten oder Aufgaben.

Ziel ist es, gesundheitsfördernde Strukturen zu schaffen, die dauerhaft wirken – für die Mitarbeitenden und für den Unternehmenserfolg.

Typische Herausforderung im Arbeitsalltag

Viele körperliche Belastungen im Arbeitsalltag können sich langfristig negativ auf die Gesundheit der Mitarbeitenden auswirken. Rückenschmerzen gehören unter anderem zu den häufigsten Gründen für Fehlzeiten in Betrieben. Krankenstände belasten nicht nur die betroffenen Mitarbeitenden, sondern oft das gesamte Team. Sie verursachen meist organisatorische Engpässe und Kosten.

Hier kann Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) auf mehreren Ebenen helfen:

  1. Analyse der Arbeitsbedingungen: Welche Tätigkeiten belasten den Rücken besonders? Gibt es wiederholte Hebetätigkeiten, ungünstige Arbeitshöhen oder fehlende Pausen?
  2. Präventive Maßnahmen: Einführung ergonomischer Arbeitsplätze, Schulungen zu rückenschonendem Arbeiten und Bewegungsangebote wie kurze Dehn- oder Kräftigungsübungen während der Arbeitszeit.
  3. Begleitung beim Wiedereinstieg: Mitarbeitende, die länger ausgefallen sind, werden durch das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) unterstützt. Dazu gehören zum Beispiel reduzierte Arbeitszeiten oder angepasste Aufgaben in den ersten Wochen nach der Rückkehr.

Durch diese Maßnahmen können Unternehmen Fehlzeiten reduzieren, die Motivation der Mitarbeitenden steigern und die Arbeitszufriedenheit langfristig erhöhen.

Praxisnahe Tipps für Betriebe mit BGM-Orientierung

Um Unternehmen den Einstieg ins Betriebliche Gesundheitsmanagement zu erleichtern, bietet fit2work das Angebot „BGM-Orientierung“ an. Die BGM-Orientierung hilft Betrieben, die vorhandenen Strukturen zu analysieren und gesundheitsfördernde Maßnahmen gezielt zu planen. Es geht hier nicht nur um Theorie: Unternehmer erhalten praxisnahe Impulse und konkrete Handlungsempfehlungen zur Umsetzung im Arbeitsalltag.

Ein besonderer Mehrwert: Besuchen Sie eine unserer Infoveranstaltungen! Vernetzen Sie sich mit Gleichgesinnten, lernen Sie von Erfahrungen anderer Betriebe, hören Sie eine interessante Keynote zum Thema Betriebliche Gesundheit und vereinbaren Sie ein kostenloses Beratungsgespräch!

BGM zahlt sich aus

Betriebliches Gesundheitsmanagement ist keine Zusatzaufgabe, sondern eine Investition in die Gesundheit, Motivation und Leistungsfähigkeit der Mitarbeitenden. Wer aktiv wird, kann Fehlzeiten reduzieren, die Rückkehr nach Krankheit erleichtern und die Arbeitszufriedenheit steigern.

Gerade kleine und mittlere Unternehmen profitieren davon: Gesunde Mitarbeitende arbeiten länger, motivierter und effizienter – das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und sichert die Zukunft des Betriebs.

BGM ist kein Luxus, sondern ein Must-have. Als strategisches Instrument verbessert es den Arbeitsalltag und sichert langfristig Erfolge. Unternehmen, die jetzt starten, investieren also nicht nur in die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden, sondern in die Zukunftsfähigkeit ihres Betriebs.

Alle Informationen zur BGM-Orientierung und die Termine der Infoveranstaltungen finden Sie hier: BGM Orientierung

Sonja Tarbuk

Sonja Tarbuk ist Projektleiterin des fit2work Angebots „BGM-Orientierung“ und berät mit ihrem Team seit 2025 österreichweit Unternehmen im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements.
www.fit2work.at

 

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