Zusammenfassung

Am 26.07.2024 tauchte Christian Redl gemeinsam mit 4 seiner Tauchschüler im Nordburgenland (Neufelder See) in Etappen – symbolisch – bis auf den Grund des Marianengrabens. Mit der spektakulären Aktion wollten sie auch auf die Vermüllung der Weltmeere aufmerksam machen.

Am 26.07.2024 tauchte Christian Redl gemeinsam mit 4 seiner Tauchschüler im Nordburgenland (Neufelder See) in Etappen – symbolisch – bis auf den Grund des Marianengrabens. Mit der spektakulären Aktion wollten sie auch auf die Vermüllung der Weltmeere aufmerksam machen. 

Der Weg zu seinem 13. Rekord

Zwölf Bestmarken hat der Apnoe-Taucher aus Moosbrunn bereits aufgestellt – am Freitag folgte Weltrekord Nummer 13, trotz einiger schwieriger Situationen kurz vorm Ende.

Am Freitag startete Christian Redl mit seinen Tauchkollegen – Jaromir Foukal, Maurice Fellner, Thomas Morgl und Nino Röhrenbacher – den Anlauf zum Weltrekord. Ziel war es bis zum tiefsten Punkt des Meeres, dem Marianengraben auf 10.928 Meter Tiefe, tauchen. Und das ausgerechnet im nur 23 Meter tiefen Neufelder See und – natürlich – ohne Sauerstoffflaschen. Das heißt: Alle fünf gehen 55 Mal auf 20 Meter Tiefe hinunter und wieder hinauf – all das in unter 5 Stunden und 30 Minuten. Das gelang – inklusive haarigem Moment, der nicht nur den Tauchern, sondern auch den Zusehern den Atem raubte.

Ein Taucher fiel nämlich vor den letzten fünf Tauchgängen aus – der Druckausgleich funktionierte nicht mehr. Aber seine Kollegen kompensierten seine Leistung. „Meine Ohren haben auch schon gepfiffen“, sagte Redl. Am Ende hatten er und sein Team Glück, sie schafften den Weltrekord in vier Stunden und 26 Minuten.

 

Auf die Probleme der Welt aufmerksam machen!

Es geht aber um deutlich mehr, als „nur“ einen Weltrekord. „Ich wollte beweisen, dass nicht nur ich Weltrekordhalter sein kann, sondern jeder, egal ob jung oder alt. Das heißt, seine Träume oder Visionen in die Tat umsetzen kann, wenn man daran arbeitet. Zum anderen soll auf die Probleme der Welt aufmerksam gemacht werden“, erklärt Christian Redl.

Plastik im Meer, Überfischung und Geisternetze seien große Probleme. „Das Problem ist leider, dass jeder zweite Atemzug aus dem Meer kommt. Wenn das Meer stirbt, sterben auch die Menschen“, so Redl. Deshalb sei es ihm als Taucher ein großes Anliegen, auf die Problematik aufmerksam zu machen. Deshalb wurde der Reinerlös der Veranstaltung an Christian Redl’s gemeinnützigem Verein mit dem Namen „7Oceans – for the love of the Oceans“ gespendet, der sich den Schutz der Ozeane zum Ziel gesetzt hat.

Selbst am tiefsten Punkt der Weltmeere ist mittlerweile schon Plastikmüll zu finden, deshalb hat das Team beim letzten Tauchgang symbolisch einige Säcke vom Grund an die Wasseroberfläche mitgenommen.

Danke fürs Dabeisein!

Großen Respekt und Hochachtung an die Leistung der 5 Taucher, die ihr Ziel an diesem Tag erreicht haben! Vielen Dank vor allem an Hans Langer (Präsident: Betriebssport Verband Burgenland), Christian Redl & seinem Team und allen die dabei waren!

Wir freuen uns auf weitere Initiativen und Events im Burgenland und hoffen, dass wir gemeinsam mit euch weitere InteressentInnen für unsere Veranstaltungen in ganz Österreich begeistern können. Wer sich heuer noch für ein Firmensport-Event anmelden möchte, hier kommt ihr zu unseren Veranstaltungen: www.firmensport.at/events

Alles Liebe und stay cool euer ÖBSV-Team!

 

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Über 7oceans

Das Meer hat Christian Redl sein perfektes Leben ermöglicht. Tauchen war er schon fast überall auf der Welt. Dabei hat er leider über die Jahre gesehen, wie es um die Ozeane steht. Deshalb hat er einen gemeinnützigen Verein gegründet. Der Verein macht auf der einen Seite auf die Probleme der Meere aufmerksam, gleichzeitig aber auch auf die Lösungen. Mehr unter: www.savethe7oceans.net